21. Mai 2017

VENEDIG

Roman(t)ik auf Stelzen

 

Eine der romantischsten Städte dieser Welt liegt in Italien, erbaut auf den kleinen Inseln einer Lagune. Weltberühmt durch ihre Gondeln, die 150 Kanäle, die circa 400 Brücken und die Paläste und Kirchen ist Venedig einzigartig auf dieser Welt. Anstatt mit stinkenden Autos wird sich hier mit Gondeln und Booten über das Wasser bewegt. Es gibt zwar auch feste Straßen in Form von Gassen, die aber allerdings nur zu Fuß nutzbar sind, denn Autos, Motorroller und sogar Fahrräder sind verboten. Doch diese traumhaft schöne Stadt ist gefährdet durch Mensch und Natur. Aber wieso siedelten sich Menschen überhaupt auf Wasser an und wie haben sie das bewerkstelligt?

 

Blick auf die Insel San Giorgio Maggiore und der gleichnamigen Benediktiner-Abtei.  (Bild: shutterstock.com)

 

FLUCHT AUF DIE INSELN

Es war einmal ein Volk namens Veneter, die lebten auf dem Festland in Nordostitalien. Im 5. Jh. n.Chr. fielen die Ost- und Westgoten, sowie die Hunnen, in das Gebiet ein und die Veneter flüchteten sich immer wieder auf die vorgelagerten Sandbänke der Lagune in der oberen Adriaküste. Als dann noch die Langobarden im Jahre 568 einfielen, entschlossen sich die Veneter dauerhaft die circa 110 kleinen Inseln der Lagune zu besiedeln. Von da an sollte dies ihre neue Heimat sein und im Laufe der Zeit zu einer der wichtigsten Handelsmächte werden und bis heute eine der schönsten Städte Europas sein.

 

EINE SEESTADT WIRD EIGENSTÄNDIGE REPUBLIK

Als fixe Gründungszeit Venedigs wird 421 n.Chr. genannt, genau gesagt sogar der 25. April, der „Tag des heiligen Markus“. Ab dem 8. Jh. wurde Venedig durch Warenhandel und Schifffahrt sehr bedeutend und erstreckte sich zeitweise über mehrere Kolonien, wie unter anderem bis nach Zypern, Alexandria oder auch die Krim. Von 697 bis 1797 war Venedig eine Republik und somit eigenständige See- und Handelsmacht. Venedig war Umschlagplatz der Waren aus dem Orient, die über das Mittelmeer kamen und weiter ins Inland Europas transportiert wurden. Dadurch erlangte es großen Reichtum und Macht. Venedig war eines „der“ Zentren des Welthandels. Auch seinen Lebensstil und die speziellen Bauformen transportierte es in die anderen Regionen Europas und Nordafrikas. In der Lagunenstadt dokumentieren noch heute die Handelshäuser der Kaufleute, die Adelspaläste und die prächtigen Verwaltungsbauten den einzigartigen Baustil und den Wohlstand jener Zeit.

 

Ausdehnung der Republik Venedig um 1500, einschließlich kurzzeitiger Besitzungen und Handelswege  (Bildquelle: wikipedia / kayac ; Bearbeitung Legende: Daniele Ludewig)

 

Man darf aber nicht glauben, dass „alle“ Menschen von diesem Reichtum profitierten. Damals wie heute trennte der Wohlstand die Klassen. Der Mittelstand stieg auf und das Bürgertum wurde in der Gotik und Renaissance immer selbständiger und löst sich langsam von den Dogmen der Kirche. Das gemeine Volk wohnte nach wie vor in einfachen Hütten, vor allem auf dem Festland. Die prachtvolle Architektur entwickelt sich in den Städten und findet ihren Ausdruck in Profan-, Sakral- und Palastbauten.

ARCHITEKTUR IM WASSER

Das Mittelalter hat zwei große Kunstformen hervorgebracht. Das ist zum einen die Romanik, circa 950 bis 1250, und die sich anschließende Gotik, deren Anfänge in Frankreich schon in der Mitte des 12. Jh. lagen und in vielen Teilen Europas erst in der Mitte des 16. Jh. ausklangen. In dieser großen Zeitspanne von 400 Jahren über ganz Europa entwickelten sich unterschiedliche Ausprägungen der Gotik. Der venezianische Stil ist einer davon und letztendlich ein Zusammenspiel aus byzantinischen, romanischen und gotischen Elementen.

Von den Gründerbauten Venedigs ist keines mehr erhalten. Sie wurden häufig abgerissen oder überbaut. Die ältesten erhaltenen Gebäude stammen aus der Zeit der Romanik, wie beispielsweise der Markusdom, der im 11./12. Jh. als Kreuzkuppelbasilika im Stil eines Zentralbaus nach byzantinischem Vorbild erbaut wurde. Der freistehende Turm, der „Campanile“, ist durch das isolierte stehen vom Dombaukörper ein Zeichen der frühchristlichen und der karolingischen Architektur. Er wurde ursprünglich um 900 errichtet, im 12. Jh. erhöht und am Anfang des 16. Jh. erneuert; nach einem Einsturz wurde er 1903 - 12 rekonstruiert.

 

An der Außenfassade ist das Zusammenspiel der verschiedenen Stile der Gotik, der Romanik und dem aus Byzanz deutlich erkennbar.   (Bild: Viacheslav Lopatin / shutterstock.com)

 

Der Markusdom wurde zu Ehren des „Heiligen Markus“ errichtet, um seine Gebeine aufzubewahren. Diese wurden der Legende nach im Jahre 828 aus Alexandria von zwei venezianischen Kaufleuten geraubt. 976 brannte die ursprüngliche Markuskirche komplett nieder. Der Wiederaufbau begann noch im selben Jahr.

Der daraufhin errichtete fünfkuppelige Markusdom ist im Stil einer romanischen Basilika erbaut. Nach den Vorgangsbauten im 9. und 10. Jh. ist er seit 1063 als byzantinischer Zentralbau über einem griechischen Kreuz (= unregelmäßiges Kreuz als Grundriß) errichtet und im Laufe der Jahrhunderte immer weiter ausgebaut worden. Durch Mosaike an Wänden und Fußboden und Verkleidungen mit Marmorplatten wurde der Dom nach und nach ausgeschmückt. Viele der sich hier befindenden Kunstwerke wurden während der Kreuzzüge im Orient erbeutet.

 

Grunriß Markusdom / Romanischer Stil nach byzantinischem Vorbild über unregelmäßigem Kreuz.
 

Innenraum Markusdom im romanischen Stil mit byzantinischen Elementen.  (Bildquelle: ansichtskartengalerie.de)
 

Durch die Kombination abendländisch-romanischer Elemente, byzantinischem Bauschema und Einflüssen aus dem Orient entwickelte sich die einzigartige Stilrichtung in Venedig und geht fließend ineinander über.

Es war jedoch die Gotik, die sich am längsten durchsetzte. Auf Grund der punktuellen Lastabtragung der gotischen Bauweise eignete sich dieser Baustil hervorragend für die erforderliche Pfahlgründung auf dem instabilen Sandboden. Zudem lag die Blütezeit Venedigs im 13. - 15. Jh. und eben genau in jener gotisch geprägten Zeit. Der gotische Baustil ist ein Skelettbau, ein Stützensystem aus Pfeilern, Rippen und Verstrebungen, die die Lasten aufnehmen und punktuell in den Boden leiten können. Die massive Wand zur Lastenaufnahme von Obergeschossen und Dächern ist sekundär.

Der Dogenpalast gilt als einer der bedeutendsten gotischen Gebäude des venezianischen Baustils. Als Regierungssitz des Dogen (= Staatsoberhaupt der Republik) sollte er die Macht und den Reichtum Venedigs demonstrieren. Seine Architektur gilt als einmalig, da die abendländische Bauweise der venezianischen Gotik sich wesentlich von der des nördlichen Europas unterscheidet. In seiner Architektur mischen  sich orientalische Elemente mit den Formen der Gotik und zeigen die engen Handelsverbindungen der Lagunenstadt zu dem damaligen byzantinischen Reich. 

 

Von links nach rechts: Zecca-Palast (= ehem. Münzprägestätte), Bibliothek (gegründet 1468, Baustil: Renaissance), „Campanile“ (= freistehender Turm), Dogenpalast, dahinter steht der Markusdom.  (Bild: shutterstock.com)

 

Der Dogenpalast wurde zwischen 1309 und 1442 erbaut. Die prachtvoll gestaltete und eingerichtete Anlage erstreckt sich um einen Innenhof. An den Außenseiten kontrastiert eine offene mit einer geschlossenen Fassadengestaltung. Im Erdgeschoß befindet sich ein Arkadengang, darüber Loggien. Die Fassade im oberen Bereich ist weitestgehend geschlossen gehalten und mit Marmorplatten verkleidet (= Inkrustation).

 

Der Canal Grande schlängelt sich durch Venedig mit einer Breite von 30 - 90 m. Da er das Ende des Flusses Brenta ist, hat er fließendes Wasser, während die Seitenkanäle stille Gewässer sind.  (Bildquelle: wikipedia / horst-schlaemma)

 

Der Canal Grande schlängelt sich S-förmig durch die Stadt. Hier liegen zahlreiche Adelspaläste, z.B. der gotische Ca’ d’Oro (= „Goldenes Haus“; um 1421 - 1440; urspr. mit vergoldeter Marmorfassade) und ehemalige Handelshäuser: z.B. das Fondaco dei Tedeschi, die Niederlassung der deutschen Kaufleute oder das Fondaco dei Turchi, das der Türken. In den Handelshäusern wurden gleichzeitig auch die Waren angeliefert und gelagert. Die Schiffe hatten eine direkte Zufahrt in die Stadt hinein bis vor die Lagerhäuser und Kontore.

 

„Fondaco dei Tedeschi“, das Handelshaus der (reichs-)deutschen Kaufleute.  (Bildquelle: wikipedia / Didier Descouens)

 

KONSTRUKTION AUF SANDIG-SUMPFIGEM BAUGRUND

Bauwerkslasten können entweder über Flach- oder über Tiefgründungen auf tragfähigen Baugrund übertragen werden. Im Fall von Venedig, sowie übrigens auch die Speicherstadt in Hamburg und teileweise Amsterdam, wurde die Pfahlgründung, eine Variante der Tiefgründung, gewählt. Wie auf Stelzen stehen die Gebäude auf weichem Untergrund, denn gehalten werden sie von der viel tiefer liegenden, stabileren Bodenschicht.

Heutzutage bestehen diese Pfähle fast ausschließlich aus Beton oder Stahl. Da das den Venetern damals noch nicht zur Verfügung stand, waren es angespitzte Holzpfähle, die sie tief in den Boden rammten. Ganze Wälder wurden abgeholzt, um diese Stadt in der Lagune zu bauen. Die Stämme waren aus Ulmen, Lärchen oder auch Eiche. Die Rialtobrücke beispielsweise steht auf circa 12.000 Pfählen. Die auf gleicher Höhe abgesägten Pfähle wurden durch aufgelegte Balken verbunden, der so entstandene Pfahlrost diente dann als Auflage für das Fundament.

 

 

B = Backsteinmauerwerk oberhalb des Wasserspiegels / häufig 30 cm Sockel aus Kalksteinquadern gegen aufsteigendes Wasser (Schutz der Prunkfassade)
F = Fundament aus Istria-Steinen (Kalkstein), wasserdicht / Bereich Hoch- und Niedrigwasser / 1,5 m Höhe    
SCH = Schwellrost aus Holzbrettern / auch Pfahlrost genannt
S = Sandschicht L = Lehmschicht
P = angespitzte Pfähle
(Bildquelle: „Baustilkunde“ / 1993 Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh)

 

Wichtig bei dieser Art der Unterkonstruktion ist, dass der Teil aus Holz komplett unter Wasser liegt! Holz ist quasi unbegrenzt haltbar, wenn es keinen Kontakt mit der Luft hat. Bis heute gibt es keinen Anlass, die tragenden Holzpfähle zu ersetzten, da sie im Laufe der Jahrhunderte eisenhart geworden sind. Nur die Holzstämme, die Luftkontakt hatten, sind morsch geworden. Warum die Fassaden und die Baustruktur der Häuser angegriffen werden und gefährdet sind, liegt an dem sich verändernden Wasserpegel. Das Wasser steigt heute viel höher als früher und kommt somit an den nicht wasserdichten Backsteinteil, wird aufgesogen und zieht sich im Mauerwerk hoch (= „aufsteigendes Wasser“).

Das typische venezianische Gebäude besteht aus vier parallel verlaufenden Mauern, die senkrecht zum Kanal stehen. Die dekorative Seite steht zum Kanal hin, eher selten zur Innen-, der Gassenseite. Zur Aussteifung, damit das Gebäude nicht wie ein Kartenhaus zusammenfällt, sind die Mauern auf allen Etagen „verklammert“. Die Fassade ist ebenfalls (nur) mit plastisch verformbaren Ankern an die Wände angeklammert und somit nicht starr. Das hat den Vorteil, dass das Gebäude leichte bis mittlere Bewegungen aushält, wie Wasserbewegungen oder auch leichte Erdbeben, da sie quasi mitschwingen können.

Das Untergeschoß war in der Regel ein Warenlager. Ein hoher Flur führt von der Anlegestelle durch das ganze Haus zum Treppenhaus und den Seitenräumen. Der Saal des Obergeschosses nimmt die gesamte Tiefe des Hauses ein. Weitere Räume befinden sich dann im zweiten und dritten Obergeschoß, welche die Fassadenanordnung des ersten Obergeschosses wiederholen.

 

Blick entlang des Canal Grande.  (Bild: shutterstock.com)

 

DEM WELTERBE DROHT DER UNTERGANG

Seit 1987 gehört Venedig und seine Lagune zum UNESCO Weltkulturerbe und gilt damit als historisch besonders wertvoll und erhaltenswert. „Die Stadt ..... und die Lagune wiesen ..... eine geografische, historische wie auch ästhetische Einheit auf, die jedoch einer Vielzahl von Gefahren ausgesetzt ist. Der zu schützende Bereich ..... sei sowohl ein Beweis für den Kampf des Menschen gegen die Widrigkeiten der Natur als auch Zeugnis des interkulturellen Austauschs. Venedigs architektonische Ausgestaltung habe ihresgleichen nicht“ heißt es in der Begründung.   (Textquelle: Wikipedia / Welterbe in Italien)
 
Doch derzeit sind circa 600 historisch wertvolle Gebäude in ihrer Bausubstanz gefährdet. Teilweise wurden sie bereits mit internationaler Hilfe restauriert, vor allem durch die UNESCO. Venedig ist leider durch mehrere Faktoren bedroht. Zum einen von einer naturgegebene Landsenkung, bewirkt durch die tektonischen Platten Afrika und Euroasien, die sich bewegen und untereinander schieben, und zum anderen durch den steigenden Meeresspiegel. Hinzu kommen noch Einflüsse, die der Mensch selbst zu verantworten hat, wie beispielsweise die Trockenlegung von Lagunenfläche zur Bebauung, Grundwasserentnahme oder die Verbreiterung und Vertiefung der Wasserfahrrinnen für Schiffe durch die Lagune zum Erdölhafen Marghera, der auf dem Festland gelegene Teil Venedigs. Und der Eingriff des Menschen in die Natur rächt sich meistens!

Zwischen 1876 - 1955 stieg der mittlere Wasserspiegel um 39 cm, davon 8 cm in Folge des allgemeinen Meeresspiegelanstiegs und 31 cm durch die (Ab-)Sackung der Sedimente (= durch die Last der Stadt drückt sich der Boden immer weiter zusammen). Heute steigt der Meeresspiegel jährlich 4 - 6 mm an. Hoch- und Niedrigwasser liegen heute 90 cm auseinander und somit höher als ursprünglich. Somit wird der wasserdichte Kalksteinblock nutzlos, weil das Wasser höher ansteigt und jetzt an die Ziegelsteine und die Fassade herankommt. Es wird dann aufgesogen wie von einem Schwamm. Die Folge: Das Mauerwerk weicht auf, das Gebäude wird feucht und marode und der Putz bröckelt ab. Teilweise sind die Erdgeschosse eines Hauses schon gar nicht mehr nutzbar.

Die ursprünglich nur von Gondeln befahrenen Wasserstraßen sind für die moderne Zeit und die damit einhergehenden Veränderungen nicht ausgelegt. Die italienische Regierung hat zur Rettung Venedigs 1973 ein Sondergesetz erlassen, welches aber offensichtlich bislang wenig konkrete Ergebnisse oder Konsequenzen gezeigt hat. Ganz im Gegenteil! Man weiß, dass die Motorboote und vor allem die großen Schiffe mit ihren riesigen Schiffsschrauben den Untergrund vermehrt aufwirbeln und wegspülen, erlaubt es aber weiterhin. Besonders entsetzlich ist das Hineinfahren der riesigen Kreuzfahrtschiffe. Deren Routen führen mittendurch. Das sieht aus, als käme ein Ungeheuer aus dem Meer und wolle die Stadt zerstören.

 

„Wenn man dieses Bild sieht, wie sich dieser Koloss in die Stadt schiebt, muss einem doch klar sein, dass das Blödsinn ist und nicht gut für die Stadt!“  (Bild: RastoS / shutterstock.com)

 

Muß das sein, dass diese Kreuzfahrtungetüme so nah an die Stadt heranfahren und bis in den Hafen hinein?! Können die nicht draußen vor der Lagune ankern und für die Landgänger macht man ein Abkommen mit den Taxibooten, damit die auch was an diesem Massentourismus verdienen?! Denn der Witz ist nämlich (man beachte den ironischen Unterton), dass man dachte, die Schiffsurlauber würden Geld und Umsatz in die Stadt bringen. Aber weit gefehlt: Der sparsame All-Inclusive-Reisende geht zum Essen und Schlafen aufs Schiff zurück. Weder die Restaurants, noch die Hotels haben irgendetwas von diesen angeschipperten Tourismushorden.

 

„No grandi navi“ = „Keine großen Schiffe“ / Mittlerweile versuchen die Venezianer mit Protesten gegen das Hineinfahren der Schiffe etwas zu unternehmen. (Bildquelle: SN/EPA, salzburg.com)

 

Ein Verbot für das Hineinfahren der Kreuzfahrtschiffe wäre eine Sofortmaßnahme, die dem Erhalt Venedigs wesentlich zugute kommen würde und eine Schonung für den sensiblen Untergrund wäre. Denn die sich derzeit in Bau befindenden Sturmflutschleusen an der Lagunengrenze zum Abhalten des Hochwassers, werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen und außerdem lösen sie nicht das permanente Problem mit der Aufwühlung des Untergrundes durch die Schiffe.

 

RETTET VENEDIG

Meine Bitte: Wenn Sie Venedig besuchen möchten, reisen Sie per Auto, Bus oder Bahn an und nicht auf einem Kreuzfahrtschiff. Schlafen Sie dort in einem Hotel, und essen Sie dort in einem Restaurant. Manchmal sind auch schon kleine Maßnahmen wertvoll!

Daniele Ludewig

 

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Anekdote der Geschichte 

Öffentliches Auspeitschen für alles, was den Hochwasserschutz gefährdete

Es ".... standen schon seit dem 14. Jahrhundert Geld- und Haftbußen, sogar öffentliches Auspeitschen auf alles, was den Hochwasserschutz gefährdete. Es war verboten, Pinien zu fällen, Gras abzubrennen, Vieh über die Deiche zu treiben, Schilf oder Sand wegzunehmen. Eine alte Inschrift aus dem Magistrato alle acque, der Wasserschutzbehörde, warnt: "Wer immer es wagen sollte, diesem Gut der Allgemeinheit Schaden zuzufügen, soll nicht geringer bestraft werden als der, der die Mauern der Vaterstadt beschädigt. Dieses Edikt hat ewige Gültigkeit."

(Textquelle: spiegel.de, „Venedig steht auf Pudding“, 30.05.2012)

 

Nachtrag 20.07.2018

Ab 2019 sollen die Kreuzfahrtschiffe am Containerhafen Marghera am Festland anlegen. Hier wird eigens ein Terminal für Passagierverkehr gebaut werden. 

Über Belle Sophie

Auf Belle Sophie geht es um Ästhetik.
Sie umgibt uns und begegnet uns jeden Tag in verschiedenster Form. Nicht immer ist das Empfinden für Ästhetik dasselbe. Meinungen gibt es unzählige. Auf Belle Sophie wird eine dieser Meinungen vermittelt.

Aus Liebe zum "ß", weil es einfacher schöner aussieht, taucht es in den Texten ab Oktober 2018 wieder auf. 


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